Betreuungslücke in den Sommerferien 2026 und 2027

Aufgrund der späten Sommerferien in den Jahren 2026 und 2027 ergibt sich für Vorschulkinder eine besondere Situation:

  • Die Sommerschließzeiten in den meisten Kitas beginnen erst ab der vierten Ferienwoche, also am 10. August.
  • Die bestehenden Kita-Verträge für Vorschulkinder enden bereits am 1. August.
  • Dadurch entsteht für viele Familien eine Betreuungslücke von mind. 5 Tagen, die zusätzlich zu der dreiwöchigen Sommerschließzeit organisatorisch überbrückt werden sollte. Hinzu kommen weitere betreuungsfreie Tage rund um die Eingewöhnung.

Die Initiative Eltern am Limit und der JAEB haben das Jugendamt bereits im September auf die Betreuungslücke angesprochen und um Prüfung möglicher Lösungen gebeten. Bisher liegen jedoch keine konkreten Lösungen vor.
Wir haben am 11.12.2025 die Verantwortlichen angeschrieben und erneut um Prüfung folgender Optionen gebeten:

  • Vertragsverlängerung für Vorschulkinder bis zum 07.08. oder 15.08.2026; Abschluss der neuen Verträge entsprechend ab dem 08.08. oder 16.08.
  • Kurzzeitverträge für die erste Augustwoche für Vorschulkinder.
  • Besuchskinder-Regelung für Vorschulkinder in der ersten Augustwoche. Wird bereits in einigen Kitas angewendet!

Mehr zu diesem Thema findet ihr hier:

01.12.2025

Kita-Entwicklungsplanung

Für 2026 hat der Jugendamtselternbeirat Bonn (JAEB) ein primäres Ziel: Eine Kitaentwicklungsplanung für Bonn auf die Beine zu stellen.
Die erste Frage dabei ist: Was ist eine Kitaentwicklungsplanung (KEP) und welches Ziel hat sie?

Eine KEP ist ein partizipativer Prozess in dem in Workshops zu bestimmten Themen, Maßnahmen zur Verbesserung entwickelt werden. Die Themen können z.B. Betreuungsausfall, Elternbeiträge oder Essen in Kitas sein. In den Workshops sollen Eltern, Kitamitarbeiter*innen, Politiker*innen sowie Mitarbeiter*innen von Verwaltung und freien Trägern gemeinsam an Maßnahmen arbeiten.

Um die relevanten Themen zu identifizieren macht der JAEB z.B. eine Umfrage unter allen Eltern oder arbeitet Meldungen zu Personalausfällen in Kitas auf. Die so ermittelten Themen werden über eine Steuerungsgruppe koordiniert in Workshops gebracht.

Warum braucht es eine KEP?

Der JAEB und viele engagierte Eltern haben über Jahr versucht, aus unserer Sicht wichtige Maßnahmen einzubringen. Wir haben Informationen angefragt und eingeklagt, haben Bürgeranträge gestellt und über verschiedene Gremien versucht Maßnahmen umzusetzen. Gebracht hat das im Endeffekt wenig! Die KEP ist der Versuch, die Kräfte noch einmal zu bündeln und endlich konkrete Maßnahmen zu entwickeln, die von der Politik verabschiedet und von der Verwaltung und den freien Trägern umgesetzt werden.

01.09.2025

Inflationsausgleichsprämie zählt nicht zum Einkommen – jetzt Neuberechnung beantragen!

Der General Anzeiger berichtet bereits im November 2024 über folgenden Fall:

Eine alleinerziehende Mutter bekam im Jahr 2023 eine Inflationsausgleichsprämie und rutschte daraufhin in eine höhere Beitragsstufe bei den Elternbeiträgen für die OGS und musste daraufhin ordentlich nachzahlen. (Artikel General Anzeiger)

Daraufhin nahm Max Biniek von der SPD das Thema auf und brachte gemeinsam mit weiteren Parteien einen Koalitionsantrag ein, dass die Inflationsausgleichsprämie nicht bei der Berechnung der Elternbeiträge berücksichtigt werden sollte. Am 12.05. beschloss der Rat gegen die Stimmen der AfD und des BBB, dass die Inflationsausgleichsprämie nicht als Einkommen berücksichtigt werden solle! Hier geht es zum Antrag und Beschluss.

Ihr habt also eine Chance auf Neuberechnung der Elternbeiträge, ABER das geschieht nur auf Antrag. Der JAEB hat nachgehakt und bestätigt bekommen, dass die Überprüfung formlos per E-Mail beantragt werden kann. Falls Ihr eine steuerfreie Inflationsausgleichsprämie zwischen in den Jahren 2023 und/oder 2024 bekommen habt, solltet Ihr überprüfen lassen, ob Ihr eine Rückerstattung bekommt.

Ihr könnt die folgende Vorlage für euren Antrag verwenden:

Betreff: Antrag auf rückwirkende Neuberechnung der Elternbeiträge

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Ratssitzung vom 12.05.2025 wurde beschlossen, dass eine steuerfrei erhaltene Inflationsausgleichsprämie vom Arbeitgeber bei der Bemessung des Einkommens für die Jahre 2023 und 2024 nicht berücksichtigt werden soll. Ich beantrage hiermit die rückwirkende Überprüfung meiner Elternbeiträge für Kita bzw. OGS aufgrund der vom Jugendhilfeausschuss beschlossenen Nichtanrechnung der Inflationsausgleichsprämie.

Ich habe im Jahr/den Jahren (hier Jahr(e) eintragen) eine Inflationsausgleichsprämie erhalten. Bitte prüfen Sie, ob sich meine Beitragsstufe aufgrund der Prämie geändert hat und eine Rückerstattung möglich ist. Ich lege die entsprechenden Einkommensnachweise bei.

Bitte teilen Sie mir das Ergebnis der Neuberechnung mit.

Mit freundlichen Grüßen

[NAME]

Adresse:
Stadt Bonn, Amt für Kinder, Jugend und Familie
Elternbeitragsstelle
53103 Bonn

E-Mail: elternbeitraege@bonn.de

Ihr könnt das folgende Infoblatt ausdrucken und in eurer Kita/OGS aufhängen und gerne einfach teilen!

Offener Brief zur Situation in Kindertageseinrichtungen

Kita-Krisengipfel: Eine Chronik des Scheiterns

Der Kita-Krisengipfel vom 14. Februar 2023 sollte Lösungen für die Kinderbetreuung in Bonn bringen. Stattdessen wurde er ein Symbol für Untätigkeit und Verzögerung.

Was lief schief?
Die Probleme sind seit Langem bekannt, doch der Krisengipfel brachte keine echten Fortschritte. Nach über 19 Monaten zeigt das Protokoll der AG78 ein Bild von leeren Versprechen, stockenden Arbeitsgruppen und fehlender Kommunikation. Die dringend notwendigen Maßnahmen für Eltern, Kinder und Fachkräfte wurden und werden nicht angegangen.

Nach dem Gipfel war von schnellem Handeln keine Spur: Zwar folgte im März 2023 eine Nachbesprechung, doch die Besetzung der Arbeitsgruppen stockte. Drei Monate später, im Mai 2023, waren diese noch immer nicht arbeitsfähig. Selbst acht Monate nach dem Gipfel hatte nur eine Arbeitsgruppe überhaupt getagt – das Problem wurde auf „fehlende Ressourcen“ geschoben.

Im Dezember 2023 wurde Eltern in einem Brief zugesichert, Anfang 2024 Informationen über die Ergebnisse des Gipfels zu erhalten. Doch dieses Versprechen wurde nicht gehalten: Der geplante Brief wurde immer wieder verschoben, Entwürfe diskutiert und verworfen, bis im Juni 2024 – ganze 16 Monate nach dem Gipfel – endlich ein Brief verschickt wurde. Der Infobrief verwandelte sich allerdings zu einem Willkommensbrief für das neue Kita-Jahr, in dem zwar bekannte Probleme thematisiert wurden, der Kita-Krisengipfel jedoch mit keinem Wort erwähnt wurde.

Auffällig ist auch die Umbenennung des ursprünglich „Kita-Krisengipfel“ zum „Kita-Gipfel“. Ein Versuch, die Dramatik der Situation herunterzuspielen, ohne die tatsächlichen Probleme anzugehen.

Das Ergebnis? 19 Monate ohne konkrete Fortschritte, unbeantwortete Presseanfragen, folgenlose Arbeitsgruppen und ein Vertrauensverlust bei Eltern und Fachkräften.

Hier eine zusammengefasste Darstellung, was in den 19 Monaten (nicht) passiert ist:

Wie geht es weiter?
Wir wollen das nicht hinnehmen. Deshalb erarbeiten wir einen 10-Maßnahmen-Plan, der konkrete Schritte für die Verbesserung der Kinderbetreuung in Bonn umfasst. Der Plan zielt darauf ab, den Fachkräftemangel zu bekämpfen, Betreuungsausfälle zu reduzieren und Eltern spürbar zu entlasten. In Kürze stellen wir den Plan vor und hoffen, dass er als Grundlage für echte Lösungen dient – gemeinsam mit dem Jugendamt und allen Beteiligten.

01.12.2024

Was Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz bringen

Die Stadt Bonn spart bei der Rekrutierung von Fachkräften für Kitas
und verursacht dadurch Kosten von 5 Millionen Euro bei Eltern

Am 24.11.2024 betont Katja Dörner als Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn in einem Interview mit dem General Anzeiger, was im Haushalt der Stadt wichtig ist: „Salopp gesagt: Kinder und Klima stehen ganz oben auf der Liste“. Das war aber anscheinend bisher nicht immer so. Das gängige Narrativ, dass es keine Fachkräfte für die Kitas der Stadt mehr gibt und dass das Problem auch kurzfristig nicht mit mehr Geld zu lösen wäre, wird häufig genutzt, um die katastrophale Situation in Kitas zu entschuldigen.

Wir haben uns u.a. mithilfe des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) dem Thema etwas genähert:

  • Da die Stadt Bonn selbst nie genaue Zahlen zum Umfang des Betreuungsausfalls in Kitas geliefert hat, haben wir diese mittels einer IFG-Anfrage zunächst für das Jahr 2023 abgefragt. Die Ergebnisse zeigen, wie stark unterschiedlich städtische Kitas in Bonn betroffen sind. Unser Schluss daraus: Mit mehr Personal an der richtigen Stelle, d.h. in den stark betroffenen Kitas, könnte man kurzfristig viel Betreuungsausfall verhindern.
  • Wie sieht die aktuelle Situation in den Kitas aus? Nicht besser. Wir wissen nur, dass es deutlich mehr Meldungen als noch im vorherigen Kita-Jahr gab. Details wären interessant, aber leider beantwortet die Stadt Bonn diese IFG-Anfrage nicht. Nicht innerhalb der 1-Monatsfrist, die das IFG vorsieht. Auch nicht innerhalb von 3 Monaten, was im Verwaltungsverfahrensgesetz als Frist vorgesehen ist. Deshalb wurde Klage gegen die Stadt Bonn erhoben, denn wir brauchen Informationen, um uns für Eltern und Kinder einzusetzen. Zum GA-Artikel
  • Wie stark sind aber Eltern (von den Kindern an dieser Stelle einmal nicht zu reden) denn wirklich vom Betreuungsausfall betroffen? Rein finanziell muss man festhalten, dass es in Bonn relativ hohe Elternbeiträge für Kitas im Vergleich zu anderen Kommunen in NRW gibt. Wie eine Umfrage von Eltern am Limit ergeben hat, sind viele Eltern durch Verdienstausfall und zusätzliche Betreuungskosten belastet. Hinzu kommt, dass es zwar einen Erstattungsmöglichkeit für Elternbeiträge gibt, eine Erstattung von Elternbeiträgen in Kitas in Bonn aber noch nie stattgefunden hat. Eine Information, die wir ohne eine IFG-Anfrage nie bekommen hätten. Ein Bürgerantrag zu diesem Thema wurde von den politischen Parteien mit Ausnahme der Linken und der CDU abgelehnt.
  • Hätte die Stadt Bonn mehr tun können, um Betreuungsausfall zu verhindern? Wir denken ja! Deshalb haben uns die Maßnahmen der Stadt Bonn zur Personalgewinnung mal genauer angeschaut. Unser Fazit: Da gibt es noch viel zu verbessern. Ein Beispiel:
    Die Stadt Bonn hat im Jahr 2021 und 2022 insgesamt 24 spanische Fachkräfte über eine Vermittlungsagentur angeworben. Pro Fachkraft kostet die Vermittlung 10.000€. Aber die Investition lohnt sich: Weil der Betreuungsausfall in Kitas, insbesondere auf das Fehlen von Fachkräften zurückzuführen ist, scheint es sinnvoll einmal auszurechnen, was das Fehlen einer Fachkraft kostet. Die Rechnung ist etwas länger (aber hier nachzuvollziehen) und kommt aber zu dem Schluss: Eine Fachkraft führt zu Entlastungen bei den Eltern von ca. 200.000€.  Also einmalig 10.000€ für die Vermittlung einer Fachkraft investiert, entlastet Eltern um mehr als 200.000€ pro Jahr.
  • Die Gewinnung von spanischen Fachkräften, war also eine extrem sinnvolle Maßnahme zur Reduktion des Fachkräftemangels in Bonn. Aber was hat unsere nächste IFG-Anfrage ergeben? Die Stadt Bonn hat im Jahr 2023 und 2024 die Vermittlungsagentur aus „finanziellen und personellen Gründen“ nicht mehr genutzt. Dabei hätte man darüber wahrscheinlich wiederum 24 Fachkräfte gewinnen können. Das hätte den Betreuungsausfall in Bonner Kitas drastisch reduziert und den Eltern 5 Millionen Euro pro Jahr gespart – die Stadt Bonn wollte aber dafür das Geld nicht ausgeben.

Unser Fazit: Man kann etwas gegen den Fachkräftemangeln in Bonner Kitas tun, aber wir brauchen genügend Informationen und die Stadt Bonn muss gemeinsam mit Eltern und weiteren Beteiligten in einen partizipativen Prozess eintreten, der konkrete Maßnahmen erarbeitet. Außerdem brauchen die Bonner Kitas unbedingt das seit einem Jahr versprochene Personalkonzept der Stadt Bonn. Laut IFG-Anfrage ist es leider noch nicht über den Entwurfstatus hinaus.


Wir wissen nun,

… warum die Ergebnisse des Kita-Krisengipfels im Februar 2023 nicht weiterverfolgt worden sind.

… wie stark unterschiedlich die Betreuungsausfälle in städtischen Kitas sind und dass das Personal nicht gleichmäßig über die Kitas verteilt ist.

… dass aktuell 41 Fachkraftstellen und 57 weitere Stellen in städtischen Kitas in Bonn nicht besetzt sind.

… dass ein erfolgreiches Programm zur Rekrutierung von spanischen Fachkräften im Kitabereich aus Kostengründen nicht fortgeführt worden ist.

… dass ein versprochenes Personalkonzept für städtische Kitas seit 2023 Jahr nicht finalisiert wird.

… dass sich die Stadt Bonn an der landesweiten Kampagne zur Personalgewinnung „WTFuture“ nicht beteiligt hat.

… dass es trotz des enormen Betreuungsausfalls in Kitas noch nie einen Fall in Bonn gab, bei dem Elternbeiträge zurückerstattet worden sind.

Alle diese Informationen hätten wir ohne Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz und der Internetseite www.FragDenStaat.de nicht bekommen. Allerdings wird nahezu jede Anfrage zu Kitas durch die Stadt Bonn nicht in der gesetzlichen Frist von einem Monat beantwortet. Zum Teil dauert es über drei Monate, bis wir eine Antwort erhalten. Die Arbeit für Kinder und Eltern in Bonn wird dadurch stark verzögert. Wir hoffen, dass durch die Klage, wichtige Informationen schneller bereitgestellt werden, wir damit die Situation der Bonner Kitas verbessern und wir letztendlich Maßnahmen entwickeln können, die Kinder und Eltern entlasten. Wir unterstützen die Klage, damit Verwaltungshandeln transparenter wird.

Eine Übersicht aller Anfragen und die angefragten Informationen finden sich unter

https://fragdenstaat.de/behoerde/49943/amt-51

20.06.2024

Ergebnisse der Elternbefragung

Wir freuen uns, die Ergebnisse unserer Elternbefragung zur aktuellen Kinderbetreuungssituation in Bonn präsentieren zu können. Rund 1.500 Eltern haben sich an der Befragung beteiligt und ihre wertvollen Erfahrungen und Meinungen mit uns geteilt.

Die Umfrage verdeutlicht die erheblichen Herausforderungen, denen Familien täglich gegenüberstehen. Rund 90 % der Befragten berichteten von Schließtagen und Notbetreuungen im Kitajahr 2023/24. Viele Eltern, Insbesondere Mütter, sind stark belastet, sowohl persönlich als auch beruflich. Die Ergebnisse zeigen auch, dass rund ein Drittel der Kinder unter der unzureichenden Betreuungssituation leidet.

Trotz dieser Schwierigkeiten haben viele Eltern ihre Zufriedenheit mit dem Engagement des Kita-Personals zum Ausdruck gebracht. Dies unterstreicht, dass die Probleme vor allem in den Rahmenbedingungen liegen.

Wir empfehlen, die offenen Angaben im Anhang des Berichts zu lesen, da diese persönlichen Erfahrungsberichte die realen Auswirkungen der aktuellen Betreuungssituation anschaulich darstellen und die Dringlichkeit notwendiger Veränderungen unterstreichen.

Die vollständigen Ergebnisse der Umfrage findet ihr hier:

Hier geht es zur Kurzfassung:

Veranstaltung zur Ergebnisübergabe im Begegnungsraum

Am 23. Juni 2024 haben wir die Ergebnisse unserer Elternbefragung offiziell an 13 Kommunalpolitiker:innen von SPD, Volt, Grünen, CDU, FDP und Die Linke, darunter auch Landtags- und Bundestagsabgeordnete, überreicht. Die Übergabe wurde von einer lebhaften Diskussion begleitet.

Vielen Dank an alle Politikerinnen und Politiker, die die Ergebnisse entgegengenommen und sich unsere Anliegen angehört haben:

Max Biniek (SPD), Jessica Rosenthal (SPD), Friederike v. Arnim (Volt), Friederike Martin (Volt), Anja Lamodke (Grüne), Dr. Daniel Rutte (Grüne), Dr. Julia Höller (Grüne), Nina Fries (Grüne), Christian Gold (CDU), Guido Déus (CDU), Feyza Yildiz (CDU), Franziska Müller-Rech (FDP), Dr. Michael Faber (Die Linke).

Weitere Schritte sind Einzelgespräche mit lokalen Politiker:innen und ein Austausch mit der NRW-Familienministerin Josefine Paul. Darüber hinaus möchten wir die Befragung interessierten Elternvertretungen und Initiativen zur Verfügung stellen, damit sie in möglichst vielen Kommunen durchgeführt werden kann, denn das Problem betrifft inzwischen nahezu ganz Deutschland.

Hier ein paar Impressionen (Bilderrechte: Jennifer Zumbusch):

Mit-Mach-Ausstellung „Kita bleibt heute zu“ im Begegnungsraum

Vom 17. bis 22. Juni 2024 fand die Mit-Mach-Ausstellung „Kita bleibt heute zu – die Auswirkungen der Kita-Krise” statt. Die Ausstellung beleuchtete die Ergebnisse unserer Elternbefragung zur aktuellen Betreuungssituation in Bonn und bat eine Plattform für Austausch und Diskussion.

Die Rechtsanwältin Jessica Mathieu hielt spannende und aufschlussreiche Vorträge zu den Themen Kitaplatz-Klage und Elterndiskriminierung am Arbeitsplatz. Diese Vorträge boten den Teilnehmerwertvolle Einblicke und praktische Ratschläge zu ihren Rechten.

Für unsere kleinen Gäste war ebenfalls bestens gesorgt. Eine Lese-Fee, unterstützt von „Der Kleine Laden„, verzauberte die Kinder mit spannenden Geschichten. Zusätzlich gab es eine kreative Ecke für die Kleinen, die ihnen die Möglichkeit bot, ihrer Kreativität an einem Mal- und Basteltisch sowie in einer Bücher-Ecke freien Lauf zu lassen. Diese Angebote wurden begeistert angenommen und sorgten für strahlende Kinderaugen.

Wir danken allen Beteiligten für ihre Unterstützung und freuen uns auf weitere spannende Veranstaltungen in der Zukunft.